#startupagain von Damian Izdebski

1999, im Alter von 23 Jahren, gründete Damian Izdebski gemeinsam mit seiner Frau Aleksandra die Firma DiTech, die sich innerhalb von 15 Jahren zum größten Online-Händler für Elektronik in Österreich entwickelte: Kumuliert über die Jahre hat DiTech mehr als eine Milliarde Euro Umsatz erwirtschaftet und über eine Million Online-Bestellungen abgewickelt. Noch 2013 erhielt DiTech den Österreichischen Staatspreis für besondere wirtschaftliche Leistungen – im März 2014 musste das Unternehmen Insolvenz anmelden.

Doch Izdebski lässt sich von seinem Scheitern nicht entmutigen, denn mittlerweile weiß er, dass Fehler zwar schmerzhaft sind, aber ein wertvolles Erfahrungspotenzial bieten. Auch für andere.

Anfang 2015 gründete er mit der techbold technology group ein neues Unternehmen. Der Vater von zwei Kindern startet damit noch einmal ganz von vorne. Ganz nach dem Motto #startupagain

Vom Autor:

„In diesem kleinen Ratgeber habe ich die Geschichte meines Erfolges, die Geschichte meines Scheiterns und «meine besten Fehler» zusammengefasst. Ich habe ihn für Unternehmer geschrieben, damit diese aus «meinen besten Fehlern» lernen können – und es besser machen. Für alle, die unternehmerisch denken und handeln. Für alle, die Unternehmer waren und sind. Für alle, die Mut und Risikobereitschaft zeigen – und die sich von notorischen Unterlassern nicht davon abhalten lassen sollten, ihre unternehmerischen Ideen in die Tat umzusetzen.

Vielleicht hilft mein Buch auch, die heutzutage gesellschaftlich verbreitete Meinung zu revidieren, dass Scheitern für Unternehmer ein Tabu ist – und klarzustellen, dass zum Unternehmertum das Scheitern einfach dazugehört.

Ich könnte ewig schreiben. Über die Geschichte von DiTech. Über meine Erlebnisse mit Menschen, Unternehmen und Institutionen. Doch irgendwann muss man einen Punkt machen. Und mit voller Kraft und Energie in die Zukunft gehen. Mein Fokus richtet sich nun auf meine neue Geschäftsidee. Auf mein neu gegründetes Unternehmen. Ihm gilt jetzt meine volle Aufmerksamkeit. Daran arbeite ich. Mit voller Kraft. Mit vielen neuen Ideen. Und mit dem Wissen, dass ich meine besten Fehler nicht noch einmal mache.“

Damian Izdebski, Unternehmer

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ISBN: 978-3-901392-55-9

Inhaltsverzeichnis:

• Kapitel 1:
  Die Geschichte des Erfolges

Kapitel 2:
Die Geschichte des Scheiterns

Kapitel 3:
Meine besten Fehler

– Der Stigmatisierungs-Fehler
– Der Wachstums-Fehler
– Der Motivations-Fehler
– Der Perfektionismus-Fehler
– Der Tunnelblick-Fehler
– Der Loyalitäts-Fehler
– Der Festhalte-Fehler

Kapitel 1 – Die Geschichte des Erfolges

Menschen, die etwas bis zur Perfektion beherrschen, habe ich schon immer bewundert. Ein Musikinstrument oder ein Handwerk. Oder auch die Kunst, ein Rennauto am Limit zu bewegen. Ich habe diese Form der Perfektion nie erreicht. Eigentlich kann ich nichts richtig. Ich bin auf keinem Gebiet ein Spezialist. Manche behaupten, wer nichts perfekt könne, könne auch kein guter Unternehmer sein. Ist das wirklich so? Warum ist es uns dann gelungen, mit DiTech ein Unternehmen aufzubauen, das über 350 Menschen beschäftigt und kumuliert über 1 Milliarde Euro Umsatz gemacht hat? Wer sind eigentlich gute Unternehmer? 

Was zeichnet sie aus? Oder kommt es auf den Zufall und viel Glück an?

Gegen den Strom

Mir wurde unternehmerisches Denken und Handeln tatsächlich schon in die Wiege gelegt. Ich bin 1976 in Polen in der Nähe von Warschau in eine Unternehmerfamilie geboren worden. Etwas, was im kommu­nistischen Polen eigentlich unmöglich war. Trotzdem gelang es meinen Eltern, gegen den kommunistischen Strom der Gleichmacherei zu schwimmen. Zuerst mit einem Obst- und Gemüsegeschäft, später mit einem Blumenhandel. In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre begann mein Vater mit dem Handeln mit Elektronikgeräten. Er hat Videorecorder, Fernseher, Sat-Anlagen und Autoradios aus Westberlin importiert und in seinen zwei kleinen Geschäften verkauft. Dazu wurden Reparaturen und Montagen angeboten. 

Kunden am Küchentisch

Unser größtes Geschäft befand sich im Erdgeschoss unseres Hauses. Ich war bereits als Zehnjähriger Teil des Unternehmens. Als Zwölfjähriger habe ich nach der Schule Autoradios montiert, TV-Geräte repariert und die Techniker bei der Montage von SAT-Antennen unterstützt. Bei uns daheim am Küchentisch wurde immer viel über Kunden, ihre Bedürfnisse und neue Chancen gesprochen. Ich habe früh gelernt, dass sich Leistung auszahlt. 

Meine Eltern haben mir kein Taschengeld gegeben, ich hatte aber bereits sehr früh die Möglichkeit, in unserem Familien­unternehmen Geld zu verdienen. Gab es größere Mengen von Kartons mit Waren auszuladen, übernahm ich den »Auftrag« von meinem Vater. Selbstverständlich gegen entsprechendes Honorar, das wir vorher vereinbart hatten. Am Anfang habe ich diese Tätigkeiten alleine übernommen, später lernte ich, was Skaleneffekte sind. Für die Entladung der Waren-Container habe ich Schulkollegen als Subunternehmer beschäftigt, welche die Arbeit verrichteten. Einen Teil der Entlohnung konnte ich als meinen Gewinn behalten. Egal, ob ein neuer Walkman oder ein Fahrrad: Jetzt konnte ich mir meine Wünsche erfüllen. Ich konnte genau berechnen, wie viel ich arbeiten musste, um mir das leisten zu können.

Erste Schritte als Verkäufer

Unternehmergeist war auch nach der Übersiedelung unserer Familie nach Österreich gefragt. Eine Entscheidung meines Vaters, der damit einmal mehr Mut und Unternehmergeist bewies. Ohne jegliche Deutschkenntnisse begann ich als 16-jähriger Teenager eine Ausbildung an einer privaten Wiener Handelsschule mit Schwerpunkt IT und Programmierung. Die Kosten dieser Ausbildung habe ich mir dadurch finanziert, dass ich zwei Jahre lang jeden Sonntag hinter der polnischen Kirche in Wien polnische Zeitungen verkauft habe. Die Zeitungen wurden jede Woche aus Krakau importiert.

Über den Autor:

Damian Izdebski wurde 1976 in Siedlce, in der Nähe von Warschau (Polen) geboren. 1992 kam er mit seiner Familie nach Österreich. Nach der HAK-Matura studierte Izdebski Wirtschaftsinformatik an der TU Wien. Nach vier Semestern zog es ihn allerdings ins Berufsleben, zunächst als Softwareentwickler und später als selbständiger IT-Techniker.

1999 gründete er im Alter von 23 Jahren gemeinsam mit seiner Frau Aleksandra die Firma DiTech. Aus einem StartUp wurde innerhalb weniger Jahre der größte Online-Händler für Elektronik in Österreich. Mit seinem innovativen und serviceorientierten Multi-Channel-Konzept, also der Kombination aus einem modernen Online-Shop, schneller Logistik und einem flächendeckenden Filialnetz, bereicherte DiTech den österreichischen IT- und Elektronikmarkt. Im März 2014 musste das Unternehmen auf Grund überhitzter Expansion und damit verbundener Finanzierungsprobleme die Insolvenz anmelden und wurde geschlossen. Kumuliert über die Jahre hat man mehr als eine Milliarde Euro Umsatz erwirtschaftet und über eine Million Online-Bestellungen abgewickelt. Durch die innovative Kombination aus Internet- und Filialhandel hat sich Izdebski als einer der Pioniere im österreichischen Multi-Channel-Handel etabliert.

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Ein Team erfahrener Techniker kümmert sich um alle Anliegen rund um Smartphones, Tablets oder Computer. Egal ob es sich um ein Hardware- oder Softwareproblem handelt. Das Angebot an Dienstleistungen umfasst vor allem die Wartung und Reparaturen von Notebooks, Desktop-PCs, Smartphones und Tablets. Darüber hinaus werden Hardwareaufrüstungen, Softwareinstallationen sowie die Datenrettung von defekten Festplatten angeboten. Das erste Service-Center wurde im Februar 2015 eröffnet und befindet sich in der Dresdner Str. 89 in Wien.

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Das Unternehmen versteht sich als Komplettanbieter von IT-Lösungen für Klein- und Mittelbetriebe in Wien und Umgebung. Das Angebot beginnt bei der Planung und Errichtung von Infrastruktur (Verkabelungen, WLANs, Serverräume, Telefonanlagen usw.) und reicht bis zur Unterstützung von IT-Administratoren bei komplexen Outsourcing-Projekten. Ein Team routinierter Techniker repariert und wartet Server und PCs sowie unterstützt die User vor Ort beim Kunden.

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